Sonntag, Februar 26, 2006
Noch mehr infizierte Enten am Bodensee
Am Bodensee gibt es zwei neue Fälle von Vogelgrippe. Zwei im Kreis Konstanz in Baden-Württemberg gefundene Enten positiv auf den Erreger getestet worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems klärt derzeit, ob es sich bei dem Virus um den hoch aggressiven Typ H5N1/Asia handelt oder um die schwächere Variante.
Zuerst war der auch für Menschen gefährliche Virustyp H5N1/Asia am Samstag bei einer Tafelente aus Überlingen am Bodensee entdeckt worden. Der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) rechnet damit, dass Zugvögel das Virus immer wieder neu nach Deutschland bringen und es dort weiter verbreiten. "Es besteht ein gewisses Risiko, dass Zugvögel auf ihrer Route aus Afrika das Virus zu uns bringen könnten", sagte er.
Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe in der Uckermark sind die Seuchenschutzmaßnahmen in Brandenburg am Sonntag angelaufen. An den Eingängen zum Werksgelände der PCK Raffinerie GmbH Schwedt, wo eine infizierte Wildente gelegen hatte, seien erste Seuchenmatten ausgelegt worden, sagte Kreissprecherin Ramona Neumann.
(N24.de, Netzeitung)


